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römisch - katholische
Pfarre Kettlasbrunn
Geschichte
Schon im 12. Jhdt dürfte sich auf dem 206m hohen Kirchenberg eine Kapelle
befunden haben. Anfang des 13. Jhdt. erhielt Kettlasbrunn einen eigenen Seelsorger der
Mutterpfarre Mistelbach.
Im 15.Jhdt entzogen die Liechtensteiner aus Wilfersdorf
der Mistelbacher Pfarre die Pfarre Kettlasbrunn als Lehenspfarre. So wurde sie eine auf
das Ortsgebiet beschränkte Patronatspfarre (bis 1978).
Nachdem kurz der Protestantismus eingekehrt war, führte Fürst Gundacker
v. Liechtenstein die Gegenreformation durch.
Nach dem Gelöbnis von 1614 wird Kettlasbrunn 1634
Wallfahrtskirche. Aus bis zu 17 Orte (Mistelbach, Wilfersdorf, Paasdorf, Obersulz,
Drösing, Zistersdorf, Hauskirchen, Schrick, Dürnkrut, Eibesthal,......) kamen
regelmäßig Prozessionen, die letzte 1965 aus Windisch-Baumgarten.
1781 musste die alte Sebastiankapelle abgerissen werden. Die neue Kirche wurde 1789
eingeweiht.
Die Kriegswirren der beiden Weltkriege überstand die Kirche mehr recht als schlecht.
Immer wieder musste die Bevölkerung wegen einer anstehenden Instandhaltung fest
zusammenhalten.
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letzte Bearbeitung: 01.02.2002
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